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Über die Künstlerin


Künstler variieren Instrumentenklänge neu

Trossinger Zeitung, 24. September 2013

(...) Zum Staunen und Genießen: Das Dozentenduo hat die neue Saison der Konzertreihe "Vis à vis - Klangkunst im Würfel" eröffnet. (...)

(...) Charmant erläuterte sie die wechselhafte Geschichte der Blockflöte (..)

(...) Die Flöte klang mal grell, schnarrend und flatternd, mal gedämpft. Die Pianoseiten wurden von Laurens Patzlaff direkt, also ohne Umweg über die Tasten, ins Schwingen gebracht. Mal schmeichelnd, mal klagend wirkte das Spiel der Altflöte in John Caskens "Thyme Haze"(...)

(...) Die fünf Sätze der Scottish Suite von Normal Fulton gaben Schoch Gelegenheit, die ganze Bandbreite ihres Könnens aufzuzeigen (...)

Dass sich eine Blockflöte durchaus auch für Jazz eignet, bewies das kongeniale Duo mit einem Überraschungswerk. (...)

Verblüfft erlebten die Zuhörer, was durch Kristina Schochs Transkription aus dem wohlbekannten Tzigan-Stück wurde: eine temperamentvolle, mitreißende Hommage an den vor 145 Jahren geborenen Neapolitaner Vittorio Monti mit einer Instrumentenkombination, die er sich wohl nicht hätte vorstellen können. (...)


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Künstler variieren Instrumentenklänge neu



Ungewöhnliche Flötentöne

Südwest Presse, 21. September 2013

(...) Ein Hauch von Thymianduft (...) mit diesem titelgebenden Anklang (...) stand dann ein modernes, experimentelles Werk im Zentrum des Konzertes mit dem Dozenten-Duo Kristina Schoch (Blockflöten) und Laurens Patzlaff (Klavier), das so manchen Zuhörer überrascht haben mochte.
Mit Tönen und Klängen, die man nicht unbedingt sofort von einer Blockflöte verbunden hätten, nahmen die beiden Musiker ihr Publikum mit in einer ungewohnte Welt.

(...) Ein durchaus gelungenes Arrangement, das die Lücke, die in der Historie der Blockflöte zu verzeichnen ist, zumindest ein Stück weit zu schließen vermochte. Und das gezeigt hat, welches Niveau in der Trossinger Hochschule für Musik steckt. Ein ungewöhnlicher Abend!



Der Ruf der Nachtigall

Reutlinger General-Anzeiger, 9. August 2013

(...)...dieser mittelalterliche "Saltarello" rockt...

(...) In knapp zweit Stunden streift die Musikerin durch die Jahrhunderte - und durch einen ganzen Wald von Flöten. (...)

Voll feuriger Spritzigkeit perlen die Ornamente der tänzersichen Sätze (...)

Locker hüpfen die Staccato-Töne in irrwitzigem Tempo -  sind doch präzise getrennt. Nicht nur flitzen Schochs Finger in rasender Folge über die Grifflöcher - genauso rasch dosiert sie die Anstöße der Töne am Mundstück mit ausgefeilter Doppelzungentechnik.

Dabei scheut Schoch kein Risiko, geht technisch immer wieder bis an die Grenzen. (...)

(...) Ihre Interpretationen haben Biss, setzen den einmal gewählten Ansatz in aller Konsequenz durch - mal verinnerlicht, dann wieder in aller Schärfe zupackend. Das alles wirkt bei ihr nie konstruiert, sondern in jeder Faser lebendig.

(...) Verblüffend wie so vieles an diesem Abend. Auch durch die spritzige Souveränität, mit der das alles dargeboten wurde. Das war beste Werbung für ein Instrument, das oft unterschätzt wird. Und alles ist - bloß nicht brav.

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Der Ruf der Nachtigall



Aufregende Werkmischung

Südkurier, 5. Dezember 2011

Concerto Constanz begeistert im Weißen Saal auf der Insel Mainau mit alter und neuer Musik auf verschiedenen Instrumenten. (...)

(...) Kristina Schoch zeigte im Verbund mit dem lebhaft mitgehenden Streichorchester Gordon Jacobs Suite den neutonalen Charme, den Ideenreichtum, das Temperament und den Humor, mit dem die alte Form gefüllt wurde: Elegische Partien mit weitem Atem, flinke Rumba und virtuose Solokadenz auf der Altblockflöte; schließlich frech artistisches, blitzsauberes Bravourspiel, wie von der Tarantel gestochen, auf dem Sopranino.
Großbeifall für die Künstlerin! (...)


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Aufregende Werkemischung


Viel Wirbel in den Blockflöten

Südkurier, 3. August 2010, Reinhard Müller

Das schwedische Duo "Royal Masques" brillierte mit Flöten und Schlagwerk. (...)

Der beste Wirbel war allerdings der, der in den 13 Blockflöten vom Sopranino bis zum Subbass durch Luftzufuhr entstand und Musik vom Mittelalter bis zur Moderne erklingen ließ. (...)

(...) Große Percussionskunst auf kleinen Instrumenten, den Blockflöten geradezu auf den Leib geschneidert! (...)

(...) Kristina führte die dazu nötigen artistischen Finger- und Zungenspiele perfektioniert vor (...)

(...) Ein toller Wirbel um die Blockflöte, ein prima aufeinander eingespieltes Blas- und Percussions-Duo. Die Blockflöte hat - musikalisch gesprochen - allerhand Staub aufgewirbelt.


Im Wirbel figurenreicher höfischer Instrumentalmusik

Schwarzwälder-Bote, 2. August 2010, Bodo Schnekenburger

(...) versprach "viel Wirbel um die Blockflöte". Wobei den größten Wirbel die Blockflöte selbst verursachte, oder besser Kristina Schoch, die als virtuose Blockflötistin mit 13 Blockflöten diesen Wirbel veranstaltete. (...)

...in diesem insgesamt "exotisch" anmutenden Konzert gab es noch Platz für einen solchen Akzent: Die Aufführung von Charlie Parkers "Chi Chi" in der Version für Blockflöte und Framedrum war schon eine besondere Erfahrung (...)

(...) die vom überschwänglichen Gesang der äußerst bewegten Flötenstimme vorgetragen wurde. Das ging hin bis zur Anmutung sanft gestrichener tiefer Cellosaiten. (...)
(...)
Das war eine sets präzisie Steilvorlage für die Flötistin, die ein faszinierendes OEvre darüber ausbreiten konnte, jederzeit lustvoll, ob im Wirbel figurenreicher höfischer Instrumentalmusik oder in plastischen Bildern narrativer Gegenwartsmusik.

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Im Wirbel figurenreicher höfischer Instrumentalmusik


Erstes Konstanzer Chorfestival

Südkurier, 16. Juli 2010, Reinhard Müller

(...)
Stimmungsvolle Momente schließlich mit Kristina Schochs Blockflöten-Intermezzi:
Debussys fein geblasene "Syrinx" setzte ebenso Ruhepunkte wie Van Eycks "Lachrymae", Improvisation aus der Ferne und das glitzernde Klavier-Sopranino-Duett "Reel".
(...)



Premierenkonzert an der Musikschule

Südkurier, 29.März 2010, Reinhard Müller

„...der volle Saal erlebte die Künstlerinnen inmitten ihrer Instrumentensammlung
(...)
...ausgesprochen fröhlichen Hörspass (...)
...mit Béla Bartòks Volksliedern, wo die Flötistin weit geatmeten Moll-Linien übermütigen Tanz folgen ließ, während in Gordon Jacobs Suite allerhand Burleskes, Schwermütiges, Versonnenes und Quirliges an Blockflötenfiguren und Klaviergeläufigkeit in modernen Tonfolgen abging.
(...)

...schoben sich unerwartet klagende Linien hinein, reizte die Flötistin ihr rasendes Fingerspiel aus.Und schon wieder ein Kontrast: In Somei Satohs (Japan) „Winds“ für Altflöte war greifbare Stille vertont.
(...)
Dass Flöten im Mittelalter auch Gaukler- und Vaganteninstrument waren, hörte man im burlesken Sackpfeifentanz, bevor das Duo in frühbarocken Maskentänzen zum Kehraus ansetzte und die höfische Gesellschaft und deren satyr-, hexen- und koboldhafte Gegenspieler so bunt nachzeichnete, dass Da capo gegeben werden musste.

Neu zusammen musizierend, aber schon professionell aufeinander eingespielt..."

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Premierenkonzert an der Musikschule


Diese Drei sind ausgezeichnet

Südkurier, 19.Oktober 2009, Daniel Kummetz

„Sie ist einfach zu spielen, gibt schiefe Töne von sich und ist irgendwie nur ein Instrument, das für die musikalische Kindererziehung taugt – dass diese allgemein verbreiteten Aussagen über Blockflöten so nicht stimmen, bewies Kristina Schoch während der Verleihung des Förderpreises für junge Künstler der Stadt Konstanz. Sie war die Preisträgerin in der Sparte Musik und bewies, dass dieses Instrument viel mehr sein kann, wenn denn eine richtige Könnerin sich ihm annimmt. (...)

Schoch sei eine überzeugende Musikerin, die Altes bewahre und Neues erwecke. Schoch ist bereits vielfach ausgezeichnet.“

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Diese Drei sind ausgezeichnet

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Perfektes Spiel mit Griffen und Atemtechnik

Südkurier, 6. Oktober 2009, Reinhard Müller

„... polierte die junge Künstlerin engagiert am Konzert-Image der Blockflöten und brillierte so professionell, dabei unterhaltend, dass die kurze Konzertstunde, mit heiteren Musik-Gedichten von Hermann Hesse zusätzlich aufgelockert, wie im Flug verging.“

„...außer vielen Blockflöten mehrerer Epochen und Bauarten vom Sopran bis zum Bass eine lebhafte Bühnenpräsenz, ein quirlig ablaufendes Programm meist kurzer Musikstücke aus verschiedenen Jahrhunderten und eine leicht verständliche Moderation – aber vor allem betrieb sie das Spiel mit Griffen, Atemmodulation, Zungenakrobatik, Ausdruck und Stilsicherheit so perfektioniert wie möglich. (...)

Aber dann ging die junge Blockflöten-Anwältin vollends in die Offensive: Zu Charlie Parkers „Chi Chi“ nahm sie auf dem Barhocker Platz und legte auf der F-Bass-Flöte ein Quasi-Saxofon-Stück hin, das von rau-rauchigen Tönen, von Glissandi und Snaps, von rhythmischen „Di-du“-Einwürfen nur so strotzte. (...)

Da zeigte die Blockflötistin nochmal, dass sich die Blockflötenkunst ihren historischen Platz wiedererobert hat.“

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Der Preis geht an...

Südkurier, 8. September 2009

In der Sparte Musik wurde Kristina Schoch ausgezeichnet. Die Flötistin hat sich zum Ziel gesetzt, die Blockflöte stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. (...)

...eine hochbegabte Flötistin...(...)

Begründung der Jury: Die virtuose Blockflötistin erhielt hohe Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben und internationalen Stipendien...(...)

...beachtliche Konzertkarriere...“

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Schwere Kost charmant serviert

Schwarzwälder Bote, 7. September 2009, Bodo Schnekenburger

Schlicht begeisternd war das siebte Sommerkonzert. Unter dem launigen Titel »Musikalisches Pfeifenleben« faltete das »Duo Lila Lila« einen mächtigen musikalischen Kosmos auf. (...)

...den sehr lebendigen, schön schwingenden Flötenton der virtuos und auch solistisch, etwa in einer kleinen Fantasie von Ibert, mit toller Dynamik und wunderbarem Timing auftretenden Kristina Schoch wirkungsvoll inszenierte.

Die feine Abstimmung zwischen den beiden war überhaupt ein Genuss, und wie sie es schafften, die Möglichkeiten ihrer Instrumente, solistisch oder im Duo, angesichts des akustischen Rahmens der Kirche perfekt auszuspielen, stets differenziert und nie verzagt unten anzukommen, verblüffte. (...)

...auch das spricht für die Musikerinnen, anschließend mit einer luftigen Tarantella entführen lassen, als wäre diese Klanggewalt nie im Raum gewesen.“

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chwere Kost charmant serviert

Konzertankündigung in PDF-Format:                                                                      
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us rot und blau wird neue Musik gemischt

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Gefühle mit Musik vermitteln

Interview im Südkurier, 23. Juni 2009, Verena Bufler

Musik ist für Kristina Schoch eine Form, ihre Gefühle auszudrücken und ihr Innerstes nach Außen zu kehren. Außerdem schätzt sie, die Geschichte der Komponisten durch das Spielen ihrer Stücke aufrechterhalten zu können.“

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efühle mit Musik vermitteln